— 21.08.2026
Sönke Kruse startet mit dem Deutschland-Achter bei der WM in Amsterdam
Sönke Kruse startet mit dem Deutschland-Achter bei der WM in Amsterdam
Nach dem Gewinn der EM-Silbermedaille richtet Sönke Kruse vom Ruderverein Münster den Blick auf die Weltmeisterschaft in Amsterdam. Der 26-Jährige wird im Deutschland-Achter voraussichtlich erneut die wichtige Position im Bug übernehmen.
Sönke Kruse vom Ruderverein Münster wird bei der Weltmeisterschaft in Amsterdam voraussichtlich auf der Bugposition des Deutschland-Achters zum Einsatz kommen. Der 26-Jährige hatte diese Position bereits bei den Europameisterschaften in Zagreb besetzt und dort mit der deutschen Mannschaft die Silbermedaille gewonnen.
Vom Schlagmann auf die Bugposition
Zu Beginn der Saison hatten die Bundestrainer Sabine Tschäge und Mark Emke Kruse zunächst als Schlagmann auf Position acht eingesetzt. Vor dem zweiten Weltcup wechselte er auf Position sieben und überließ Frederik Breuer die Rolle des Schlagmanns. Vor den Europameisterschaften rückte Kruse schließlich auf Position eins im Bug.
Ausgangspunkt für diesen Wechsel war ein Positionswechsel mit Paul Klapperich im Training. Beide Athleten kamen mit der neuen Rollenverteilung gut zurecht, sodass diese auch im Wettkampf beibehalten wurde. Kruse sieht zwischen den Positionen vergleichbare Anforderungen, musste sich jedoch an das veränderte Verhalten des Bootes im Bug gewöhnen.
Nach dem Gewinn der EM-Silbermedaille bestand für das Trainerteam kein Anlass, die erfolgreiche Besetzung noch einmal zu verändern. Die Mannschaft bereitet sich daher in derselben Aufstellung auf die Weltmeisterschaft vor.
Starke Konkurrenz bei der Weltmeisterschaft
Im Anschluss an die Europameisterschaften absolvierte der Deutschland-Achter zunächst ein Trainingslager in Ratzeburg. Der abschließende Feinschliff erfolgt auf dem Dortmund-Ems-Kanal in Dortmund. Die Mannschaft reist am Mittwoch nach Amsterdam, wo am folgenden Tag bereits der Vorlauf auf der Bosbaan stattfindet. Da die Trainingsmöglichkeiten auf der schmalen Regattastrecke begrenzt sind, nutzt das Team möglichst lange sein Heimrevier.
Bei der Weltmeisterschaft treten 13 Mannschaften im Achter an. Zu den Medaillenkandidaten zählen neben Europameister Rumänien auch Titelverteidiger Niederlande, Olympiasieger Großbritannien sowie die Boote aus Australien und den USA.
Nach dem zweiten Platz bei der Europameisterschaft reist der Deutschland-Achter mit Zuversicht nach Amsterdam. Das erste Ziel ist der Einzug in das Finale der besten sechs Mannschaften, den das deutsche Boot bei der vergangenen Weltmeisterschaft verpasst hatte. Zugleich sieht Kruse nach dem überzeugenden EM-Auftritt noch Entwicklungspotenzial für die bevorstehenden Rennen.





