— 07.05.2026
Viola John läuft bei den World Relays auf Platz sechs
Viola John läuft bei den World Relays auf Platz sechs
Bei den World Relays in Botswana kam Viola John erstmals in der deutschen 4×100-Meter-Staffel zum Einsatz. Als Startläuferin erreichte die Sprinterin der LG Brillux Münster mit dem DLV-Quartett den sechsten Platz. Die Staffel sicherte sich zugleich die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2027 in Peking.
Für Viola John erfüllte sich bei den World Relays die Hoffnung auf einen Einsatz in der deutschen Nationalstaffel. Im Finale übernahm sie die Position der Startläuferin und trat dabei unter anderem gegen die jamaikanische Olympiasiegerin Brianna Williams an.
Gemeinsam mit Rebekka Haase, Jolina Ernst und Gina Lückenkemper absolvierte John die 4×100 Meter in 42,61 Sekunden. In einem engen Finale belegte das deutsche Quartett den sechsten Platz.
Erster Einsatz in der deutschen Nationalstaffel
Für John war der Finalstart eine wichtige internationale Erfahrung. Neben der besonderen Wettkampfatmosphäre nahm die Münsteraner Sprinterin wertvolle Erkenntnisse für ihre weitere sportliche Entwicklung mit. Besonders bedeutend war für sie die Möglichkeit, erstmals als Teil der deutschen Frauenstaffel bei einem internationalen Höhepunkt anzutreten.
Die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 hatte das deutsche Team bereits im Vorlauf erreicht. Ohne John belegte die Staffel in 42,44 Sekunden den zweiten Platz und sicherte dem DLV damit das WM-Ticket. Im Finale erhielt die Sprinterin der LG Brillux Münster anschließend die Gelegenheit, sich auf der Startposition zu beweisen.

Starker deutscher Staffel-Pool
Mit Blick auf die Europameisterschaften 2026 in Birmingham und die Weltmeisterschaften 2027 in Peking verfügt der Deutsche Leichtathletik-Verband über einen leistungsstarken Pool für die 4×100-Meter-Staffel der Frauen.
Neben den erfahrenen Athletinnen Gina Lückenkemper, Rebekka Haase, Sophia Junk, Sina Mayer und Lisa-Marie Kwayie gehören auch jüngere Sprinterinnen wie Viola John, Sina Kammerschmitt, Jolina Ernst und Chelsea Kadiri zum erweiterten Kreis.
Die Konkurrenz um die Startplätze bei den kommenden internationalen Meisterschaften ist entsprechend groß. Für Viola John war ihr Finaleinsatz bei den World Relays ein wichtiger Schritt, um sich innerhalb des deutschen Staffel-Pools zu etablieren.





